Salzburg, 4. Mai 2016

1. Salzburger Frauennetzwerk-Gipfel: kooperieren statt konkurrieren - FRAUEN BAUEN AUF FRAUEN

Landtagspräsidentin Pallauf, Mitorganisatorinnen Spannberger und Schimek-Hickisch und Landesrätin Berthold. © Arch+Ing
Mitte: Vizebürgermeisterin Hagenauer und Frauenbeauftragte Schmidt vom Frauenbüro Salzburg. © Arch+Ing
Mitorganisatorin Hessenberger (Salzburger Medienfrauen) präsentiert erste Ergebnisse. © Arch+Ing
Mitorganisatorin Kirchtag (FRAU&ARBEIT gGmbH) beim „World Cafe“. © Arch+Ing
Die engagierten Frauen beim Ausarbeiten der Themen. © Arch+Ing
Eröffnung der Ausstellung „Ziviltechnikerinnen rücken Denkmäler in neues Licht“ durch Schimek-Hickisch und Ehrengast Ratschenberger. © Arch+Ing

Wenn engagierte Führungsfrauen aus Netzwerken und Organisationen all ihre Kontakte mobilisieren und zu einem gemeinsamen Treffen laden, ist eines mit Sicherheit programmiert: Überragender Output. So war es auch beim 1. Salzburger Frauennetzwerk-Gipfel am Montag, 2. Mai 2016 im Salzburger Lokal der Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten für Oberösterreich und Salzburg. Unter den mehr als 100 Teilnehmerinnen waren auch Landtagspräsidentin Dr.in Brigitta Pallauf, Landesrätin Mag.a Martina Berthold, Vizebürgermeisterin Mag.a Anja Hagenauer, Zweite Landtagspräsidentin Gudrun Mosler-Törnström, BSc. sowie Mitglieder von über 20 Frauennetzwerken. 

 

Das Hauptanliegen der Organisatorinnen von den Ziviltechnikerinnen Mitte (ZIMT), Business & Professional Women Austria (BPW), European Women’s Management Development International Network (EWMD), den Frauenbüros von Stadt und Land Salzburg, Frau & Arbeit und den Salzburger Medienfrauen war die Pflege und der Aufbau der Kontakte untereinander — kurz gesagt — „Networking“. „Ziel ist die übergeordnete Zusammenarbeit nach dem Motto gemeinsam statt gegeneinander“, sagt Architektin DIin Olivia Schimek-Hickisch, Vorsitzende von ZIMT. Das betonte auch Architektin DIin Ursula Spannberger, Präsidentin von EWMD Salzburg: „Wir wollen uns gegenseitig aus unterschiedlichen Hintergründen und Zusammenhängen unterstützen und zum gesellschaftlichen Diskurs beitragen: Raus aus der Isolation, rein in die Öffentlichkeit!“

Insgesamt waren Vertreterinnen von rund 20 Netzwerken anwesend, die engagiert eine Vielzahl von Themen erarbeiteten. Die Ideen reichten von Mentoringprogrammen über eine Online-Plattform die Frauen beim Vernetzen helfen soll, wirtschaftlichem Speed-Dating, einer Enquete zum Equal-Pay-Day, bis zu einer Petition für eine UNO-Generalsekretärin. Ein wesentlicher Punkt war auch die Überlegung eines Relaunchs des autonomen/unabhängigen Salzburger Frauenrats. Der Frauenrat existierte zwischen 1980 und 2008 und bestand aus unterschiedlichen Fraueninitiativen, -projekten und –gruppen, die sich für die Verbesserung der Lebenssituation der Frauen einsetzten. Die Teilnehmerinnen des 1. Salzburger Frauennetzwerk-Gipfels schreiben dem Frauenrat sehr hohen Nutzen zu. Wenn es eine Neuauflage geben soll, soll sich dieser autonome/unabhängige Frauenrat primär mit übergeordneten Themen beschäftigen, die alle Frauen gleichermaßen betreffen: Gender-Budgeting, Frauenpensionen und die Vielfalt von Lebensentwürfen ohne Rechtfertigungszwang sollen im Vordergrund des Programms stehen. 

Als krönender Abschluss des Gipfels wurde die Ausstellung „Ziviltechnikerinnen rücken Denkmäler in neues Licht“ feierlich eröffnet. Die Ausstellung zeigt Arbeiten österreichischer Architektinnen und Ingenieurkonsulentinnen zum Thema „Planen und Bauen in historischer Umgebung“ und ist noch bis 20. Mai im Salzburger Lokal der Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten für Oberösterreich und Salzburg, Gebirgsjägerplatz 10 zu besuchen. Ehrengast Architekt Walter Ratschenberger zeigte im Zuge der Ausstellungseröffnung einige seiner Malereien. 

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Rückfragen
Mag. Karoline Schicketmüller
Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten für Oberösterreich und Salzburg
Tel.: 0732/73 83 94-22, Fax: 0732/73 83 94-4
Mail: k.schicketmuellerarching-zt.at