Sanierung von Baudenkmälern mit Innendämmungen

Innendämmungen gelten gemeinhin als bauphysikalisch problematisch hinsichtlich Wärmebrücken, Bauteilkondensat und Schimmelbildung im Bauteil. Bei der Sanierung von Baudenkmälern oder ortsbild- oder ensemblegeschützen Bauwerken bzw. generell Bauwerken  mit strukturierten, textierten oder plastischen Außenfassaden stellt jedoch die Innendämmung die einzige Möglichkeit zur thermischen Sanierung oder thermischen Entkopplung der Bauteilspeichermasse dar.


Mit diffusionsoffenen kapillaraktiven Dämmsystemen stehen seit einigen Jahren leistungsfähige Innendämmungssysteme für eine für Bestand und Innenraum verträgliche Sanierung bereit, wie es auch die thermischen Sanierung des Speichers unter der Elbphilharmonie zeigt.
Diese Systeme waren und sind Bestandteil intensiver Forschung, die eine zielsichere Abbildung von Bauteilen in hygrothermischen Simulationsprogrammen ermöglicht hat. Die Planung und Auslegung solcher Systeme erfordert aber Kenntnisse der Funktionsweise, der erforderlichen Bauwerksanalyse und der zugehörigen Detaillösungen sowie das Wissen, welche Lösungen unkritisch sind und welche eine genaue hygrothermische Bemessung erfordern.


Der Studiengang Smart Building der Fachhochschule Salzburg plant zu diesem Thema ein fünftägiges Qualifizierungsseminar. Die ersten fünf KMU, die sich verpflichten MitarbeiterInnen zu diesem Kurs zu senden, erhalten aus dem FFG-Förderschwerpunkt Forschungskompetenz für die Wirtschaft € 1.250.- Bildungsprämie. Die detaillierte Kurskonzeption, bei der Wünsche der teilnehmenden Unternehmen berücksichtigt werden,  und die Beantragung der Förderung erfolgen bei ausreichender Teilnahme. Die Kursabhaltung ist vorbehaltlich der Genehmigung des Förderprogrammes durch die FFG (Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft).


Bei Interesse wenden Sie sich bitte an:
Arch. Dipl.-Ing. Dr. Michael Grobbauer
T +43.5.2211-2714 | F DW 2099
michael.grobbauerfh-salzburg.ac.at